top of page

Gorillas´ Business Model - das Instant Grocery Delivery Model

Aktualisiert: 1. Mai 2022

Das Instant Grocery Delivery Business Model kann in wenigen Sätzen beschrieben werden.

Dieses Modell basiert auf dem Vorteil für Bestellende, Lebensmittel und andere im einem Supermarkt verfügbare Waren innerhalb weniger Minuten zu Supermarktpreisen geliefert zu bekommen. Die Bestellung erfolgt dabei über eine Onlineplattform und die Waren werden über Lieferanten instant - also sofort - ausgeliefert. Dieses Businessmodell ist dabei ein dreiseitiges Modell, da der Wert durch die vernetzten Austauschbeziehungen zwischen drei Gruppen hergestellt wird. Das sind zum einen die Bestellenden, der Lebensmitteleinzelhandel und die Lieferanten. Im Prinzip entsteht dieses Geschäftsmodell aus einer Dreiecksbeziehung und damit aus drei verbundenen Frameworks.





Im Folgenden entwickle ich nun dieses digitale Geschäftsmodell step by step mit dem DVC Framework.


Wenn wir von den Bestellerinnen ausgehen, schauen wir zuerst einmal an, was die Kernleistung, also die Core Utility darstellt. Das ist dies einfache Bestellung via App und sofortige Lieferung von Lebensmitteln nach Hause. Die Utility die der Geschäftsmodell Betreiber von der Gruppe benötigt, damit das Modell funktioniert sind Bestellungen und die Zahlung der Bestellungen zzgl. Liefergebühr über die Plattform. Die User sollen sich anmelden, sie sollen bestellen und sie sollen über die Plattform bezahlen. Wenn wir das jetzt alles in ein Bild überführen, dann haben wir also die Performance Gruppe, die Utility und die Viability sowie die Schnittstelle, über die nachher diese Leistung in Anspruch genommen und erbracht werden. Dies ist in diesem Fall ein User Interface. Um genau diesen Teil des Business Models zu visualisieren und zu beschreiben, haben wir also einmal das Framework verwendet.





Wenden wir uns jetzt der anderen Performancegruppe zu und verbinden konzeptionell die beiden Seiten miteinander. Wir brauchen auf der anderen Seite die Lebensmittelhändler. Dabei entsteht die Kernleistung für die Lebensmittelhändler aus der Viability der Bestellenden. Aus den Bestellungen und dem Geld, das wir auf der einen Seite einsammeln wird nun die Utility für die Performancegruppe der Lebensmittelhändler.





Jetzt können wir im nächsten Schritt hingehen und fragen was wollen die Business Modell Betreiber von den Lebensmitteleinzelhändlern, damit das Geschäftsmodell funktioniert? Diese müssen ihre Waren und ihre Produkte in die digitale Plattform einstellen. Und wenn sie einen Auftrag bekommen, dann müssen sie die Auftragsabwicklung durchführen und die Waren so zur Verfügung stellen, dass dann Lieferanten diese abholen und ausliefern können. Hier erkennt man gut, dass nun aus dieser Viability auch wieder die Utility für die Bestellenden aber auch für die Lieferanten wird. Der Modellbetreiber braucht die Einstellung von Waren in die Onlineplattform, sonst haben die Bestellenden keine einfache Auswahl und keine einfache Onlinebestellung. Und aus der Abwicklung der Bestellung wird für die Lieferanten die Utility.


Wenn wir Utility und Viability zusammenfassen, dann schaut unser Framework auf der rechten Seite so aus:


Auch hier habe ich einmal das Framework verwendet, um dieses Modellseite zu visualisieren und zu beschreiben. Im Kern haben wir also das Framework gespiegelt.