Musicstreaming Business Model

Wie kann das Musicstreaming Business Model mit dem DVC Framework beschrieben werden.

Musikstreaming bezeichnet die Übertragung von Musiktiteln (Songs) mittels digitaler und internet-basierter Streaming-Technologie, zur Wiedergabe der Musiktitel auf internetfähigen Computern (Smartphone, PC, Smart-TV …) mittels Internetverbindung. Die Nutzenden können die Lieder mittels Streaming oder in einer eingeschränkt nutzbaren heruntergeladenen Version abrufen und anhören. Die Titel gehören nicht den Nutzenden und können nicht dauerhaft auf den eigenen Computern gespeichert und verwendet werden.


Musikstreaming als Business Model, umfasst die Gestaltung der Transaktion zwischen den Anbietenden von Musik (Labels, Künstler, Musikvertrieb) und den Nutzerinnen (Hörenden) von Musik. Die Transaktionen werden über zwischengeschaltete Plattformen gestaltet. Dabei geben die Anbietenden von Musik die technischen Dateien und dieVerwertungsrechte an die Plattform, die daraus ein nutzerspezifisches Angebot erstellt und Erlöse rund um die Musiknutzung zu erzielt. Die Erlöse können durch die Nutzenden erfasst werden oder durch Werbung, die rund um die Musik geschaltet wird. An diesen Erlösen werden die Musikanbietenden beteiligt.



Welchen Nutzen stiften die digitalen Plattformen?


Zuerst beschrieben wir die Kernfunktionen oder der Kernnutzen, den die Plattform jeder Gruppe anbietet. Diese werden und müssen für jede Gruppe definiert und beschrieben werden.

Für das Musicstreaming allgemein könnten die Leistungen so beschrieben werden:


Musikhörende / User:innen

Einfacher, schneller und legaler Zugang zu der Musik, die sie wirklich wollen.


Artists/Labels

Geld verdienen mit der eigenen Musik, einen modernen Vertriebsanal erschließen. Daten über die Nutzung der Musik erhalten und Fans für sich gewinnen


Nun stellen wir uns die frage, was die jeweilige Gruppe der Plattform geben muss, damit diese wirtschaftlichen Nutzen ziehen kann. Im Framework wird dieses Feld "Viability" genannt.


Was benötigen die Plattformen, damit es wirtschaftlich Sinn ergibt?


Die Viability muss wiederum pro Gruppe definiert werden.


Musikhörende / User:innen

Anmelden, Nutzungsdaten erfassen und verwerten lassen. Geld für die Musiknutzung oder spezielle Features bezahlen


Artists/Labels

Verwertungsrechte für die Plattform abgeben. Musiktitel hochladen. Inhalte rund um die eigene Musik zur Verfügung stellen.


Nun haben wir die Wesentlichen Elemente beschrieben:

  1. Wir haben die Performancegruppen definiert, mit denen die Plattformen direkte Austauschbeziehungen eingehen

  2. Wir haben den jeweiligen Nutzen (Utility) definiert, den die Gruppen von der digitalen Plattform erhalten

  3. Wir haben die Viabilities beschrieben, die das Modell wirtschaftlich lebensfähig machen sollen.

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Wie sieht das Model insgesamt aus?


Nun können wir das Model "Musicstreaming" erkennen. In einer ganz einfachen Form kann es definiert werden als: die Gestaltung von Transaktionen zwischen den Anbietenden von Musik (Labels, Künstler, Musikvertrieb) und den Nutzerinnen (Hörenden) von Musik über zwischengeschaltete digitale Plattformen. Die Akteure der Nutzergruppen greifen auf diese Plattformen mittels User Interfaces zu und können die Leistungen so in Anspruch nehmen.


Musicstreaming Business Model und Spotify Case - hier geht es zum kostenlosen Download einer 16-seitigen PDF Datei